Your Business Identity - Mit Personal Branding einen neuen Sinn im Job finden

6. April 2021

Falls es für mich etwas Gutes an Corona gibt, dann das: meine Tätigkeit hat sich erweitert. Auf sehr interessante Weise. Das habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern es kam vom Markt:

Anfragen nach Standortbestimmungen, nach Wiedereinstieg in den Job, nach Sinnstiftung und Erweiterung des Bestehenden. Denn meine Kunden fragten mich danach. Nicht während, sondern vor einem Prozesses. Also gibt es bei manchen einen Bedarf, sich und seinen Beruf neu zu hinterfragen: wo stehe ich heute, warum macht mir mein Beruf keinen Spaß mehr obwohl ich erfolgreich bin, wie komme ich wieder rein in den Job unter heutigen Bedingungen nach ein paar Jahren Pause?

Den Begriff dazu lieferte mir ein prospektiver Kunde: „Das, was Sie machen, ist Business Identity Coaching„. Das ließ ich ein wenig setzen und überlegte, was ich mit dem Begriff anfangen könnte. Schnell gegooglet – kein Ergebnis, das in mein Leistungsportfolio führt. Nicht, dass ich mit dieser Tätigkeit alleine wäre, aber den Begriff dazu hat noch niemand für sich besetzt. Das tue ich hiermit:

 

Your Business Identity

Tatsächlich gibt es bereits bestehende Kunden im „Business Identity Coaching“. Jetzt gibt es ihn als URL „yourbusinessidentity.de“ und in meiner Tätigkeit. Tendenz – wachsend.

Warum Business Identity?

Wir unterliegen im Laufe unseres Berufslebens zahlreichen kleinen und großen Veränderungen, die wir mitgehen. Manche werden uns vom Markt oder vom eigenen Unternehmen aufgezwungen, andere fordert das Leben (z.B. durch sich veränderte Lebensabschnitte), weitere forcieren wir selbst. So verändern sich unsere Einstellungen, unser Arbeitsumfeld, unser berufliche Umfeld und unsere Aufgabenstellungen bzw. Herausforderungen stetig.

Wenn wir uns alleine mal die letzten 10 Jahre unseres Berufslebens vor dem inneren Auge vorbeiziehen lassen, merken wir schnell, was sich alles getan hat … obwohl sich der momentane Zustand vielleicht mehr als Stillstand oder völlig normal anfühlt. Trotzdem fehlt manchen etwas, das noch gar nicht klar beschrieben werden kann. Es ist vielmehr ein ungutes Gefühl, das an einem nagt.

Ich habe das auch hinter mir. Begonnen als Texter und Konzeptioner einer Agentur über lange Jahre als Kundenberater und Manager bis zu meiner Selbständigkeit. Ein stetiger Prozess des beruflichen Wandels, der mir Schritt für Schritt logisch und klar erschien. Trotzdem stehe ich heute wo ganz anders als vor 10 oder gar 20 Jahren.

Nun hatte ich das Glück, dass ich mein berufliches Schicksal zumindest in den letzten 10 Jahren komplett selbst bestimmen konnte und musste. Wobei das Glück dabei sich oft als Notwenigkeit, logische Konsequenz oder selbst auferlegter Zwang anfühlte. Trotzdem war es einfach für mich, da ich nur für mich ohne die Verantwortung von Mitarbeitern oder erdrückt von hohen Investions- bzw. laufenden Kosten agieren kann. (Das war übrigens eine wohl überlegte grundsätzliche Entscheidung von mir).

Andere können das nicht so einfach. Sie stecken in Organisationen, die Planung und Abläufe erfordern. Oder in Situationen, die ungleich herausfordernder sind als meine.

Uns alle eint eines: die Frage nach dem Sinn, nach der beruflichen Identität und damit verbunden mit der persönlichen Lebensqualität.

 

Es gibt keine Work Live Balance

Unsere Arbeit ist zeitlich und oft auch gedanklich für viele Jahre unseres Lebens der Mittelpunkt. Klar, Familie ist es emotional viel mehr oder andere, ganz persönliche Dinge. Doch zeitlich gesehen ist es unser Beruf und davon hängt der Rest des Lebens stark ab.

Also macht es für mich keinen Sinn, das eigene Leben in Berufs- und Privatleben zu unterteilen. Sondern wir haben nur ein Leben. Als Konsequenz gibt es keine Work Live Balance, sondern nur Live. 

Auf diese Schlussfolgerung sind viele andere auch schon gekommen, also nimmt unsere Arbeit einen weitaus höheren Stellenwert in unserem Leben ein, als wir uns das vielleicht zugestehen wollen. Deshalb ist es fatal, wenn der Wurm der Unzufriedenheit an uns nagt und wir nicht wissen, warum und was wir dagegen tun können.

Mit Personal Branding beginnen, mit (neuer) Business Identity enden

Oft beginnen wir den Prozess mit meiner Markenmethode. Denn ein guter Anfang ist es immer, sich mit sich selbst zu beschäftigen und von diesem geklärten Standpunkt aus weiterzumachen. Nicht unbedingt in Richtung Kommunikation – wie die meisten meiner Personal Branding Persönlichkeiten – sondern mit dem Fokus auf Sinn- und Spaßsuche.

Die Marke reduziert uns als facettenreiche Persönlichkeit auf wenige Begriffe und Formulierungen, die klar und typisch sein sollen. Das vereinfacht den Blick auf sich selbst und sorgt für mehr Klarheit, wie man eigentlich tickt, was man derzeit tut und wohin man möchte.

Das ist die ideale Startrampe, um gezielt auf Fehlersuche zu gehen: was läuft falsch, was ist gut, wovon möchte ich mehr, wovon weniger, was brauche ich neu, was brauche ich nicht mehr und dergleichen.

 

Danach: Freestyle, doch mit viel Hintergrund

Der Prozess nach der Markendefinition passt in keinen Standard-Prozess. Denn der ist sehr individuell. In der Regel schlage ich mehrere Sessions thematisch vor und wir legen los. Allerdings korrigieren wir den Ablauf je nach Problemstellung und persönlichem Bedarf. Manchmal brauchen wir eine Schleife mehr, um etwas zu klären, manchmal ergeben sich neue Themen.

Was mir dabei hilft, diesen Prozess gut zu moderieren: 30 Jahre Berufserfahrung, viel Marketing Know-how, eine gute Portion Empathie (ohne die Personal Branding unmöglich wäre) und meine Ausbildung als Dale Carnegie Business Coach, die ich vor ein paar Jahren gemacht habe. Ich bringe also sehr lange, reichhaltige Ausbildungen und Erfahrungen mit in die Beratung. Sonst würde ich mir das nicht zutrauen.

Also reden wir nicht nur, sondern ich lenke das Gespräch in die gewünschte Richtung, um etwas zu klären, um auf neue Ideen zu kommen, um Zustände beurteilen zu können, um besser in sich reinhorchen zu können etc. Das fühlt sich an wie ein Gespräch, ist für mich jedoch hochkonzentrierte Arbeit.

Ergebnisoffen, trotzdem verpflichtend

Niemand weiß, ob und wann wir ein gutes Ergebnis erzielt haben. Dieses Wagnis müssen wir eingehen, denn unsere Zusammenarbeit ist ergebnisoffen. Das heißt, ich kann nicht versprechen, dass wir das Problem meiner Gesprächspartner lösen. Auch nicht, mit welchem Ergebnis.

Erfahrungsgemäß tun wir das jedoch oder kommen zumindest so weit voran, dass die Persönlichkeit alleine weitermachen kann. Doch wie gesagt, wir wissen es von Anfang an nicht.

Klingt wie ein Freispruch für mich, ist aber genau das Gegenteil. Denn es ist viel einfacher, einem Prozess zu folgen, der ziemlich sicher zum beschriebenen Ergebnis führt. So wie beispielsweise bei meiner Markenarbeit mit Personal Brands. Das ist bei einer so offenen Aufgabenstellung nicht möglich. Trotzdem gab es immer eine Entwicklung, einen Lösungsansatz oder eine neue Idee. Aus diesem Grund mache ich das – denn es klappt und ich habe ein Talent dafür.

 

Wie stellen Sie fest, ob Sie Business Identity brauchen?

Im Grunde ist es ganz einfach – und wirklich schwer. Einfach, weil Sie im Grunde nur in sich hinein hören müssen. Stellen Sie sich die Fragen:

Wenn Sie nun innerlich dreimal genickt haben – bingo. Sie sind happy und zufrieden.

Schwer allerdings, weil etwas dazu gehört, vor sich selbst zuzugeben, dass die Unzufriedenheit (möglicherweise schon lange) an Ihnen nagt. Wir neigen dazu, uns eine Situation recht lange vor uns selbst (und vor anderen) schön zu reden. Ich habe das auch lange getan, bis es zum berühmten letzten Tropfen kam. Ich bin in wirklich wichtigen Entscheidungen tendenziell eher konservativ unterwegs, doch wenn es reicht, reicht es.

Wie sieht´s jetzt aus? Sollten Sie hier zustimmen, dann lassen Sie den Gedanken der Unzufriedenheit zu und suchen Sie Gründe dafür.

Falls ich Sie dabei unterstützen darf, melden Sie sich. Ein Erstgespräch kostet nur ein wenig Zeit und wird Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen, dagegen anzugehen.

 




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