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Warum sich C-Level Positionen f├╝r Personal Branding interessieren ­čÄž

29. Oktober 2020

Corona w├╝tet und sorgt in der ganzen Gesellschaft f├╝r Kopfzerbrechen – auch in C-Level Positionen, also den Chefetagen der Unternehmen. Ihnen geht es neben der k├╝nftigen Gesch├Ąftsentwicklung auch pers├Ânlich um ein paar Dinge, die jetzt zu Tage treten. Hier wirkt Corona wie ein Musterunterbrecher, der viele zum Umdenken anregt.


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Auch dar├╝ber hinaus gibt es Redebedarf. Denn viele wollen sich in absehbarer Zeit ver├Ąndern und sei es erst in ein paar Jahren, da F├╝hrungskr├Ąfte gut vorausdenken und Szenarien einsch├Ątzen k├Ânnen.

Deshalb melden sich w├Âchentlich interessante Pers├Ânlichkeiten bei mir, um ├╝ber Personal Branding, Standortbestimmung und Pers├Ânlichkeitsentwicklung zu sprechen. Diese Gespr├Ąche haben vieles gemein – die Herausforderungen sind immer individuell, aber ├Ąhnlich.

Hier einige Gr├╝nde, warum ich interessante Gespr├Ąchspartner finde und daraus nicht selten eine Zusammenarbeit w├Ąchst.

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Sichtbarkeit au├čerhalb der eigenen Organisation

Das ist einer der Hauptgr├╝nde, warum sich F├╝hrungskr├Ąfte, vor allem C-Level Positionen f├╝r eine Zusammenarbeit interessieren. Diese Menschen sind bekannt wie bunte Hunde in den eigenen Organisationen. Aber au├čerhalb? Keine mediale Relevanz. Das wollen sie mittelfristig ├Ąndern.

Eine Direktorin eines international agierenden Mittelst├Ąndlers m├Âchte Sichtbarkeit und Netzwerk au├čerhalb ihres Unternehmens aufbauen. Ihr Grund – in zwei Jahren wechselt der CEO, der von der Inhaberfamilie bestellt wird. Diese Familie ist branchenfremd und besch├Ąftigt ein Management. Daher bef├╝rchtet die Direktorin, ihr Bereich w├╝rde weniger wichtig werden als er es jetzt ist – was immer auch abh├Ąngig vom Mann oder der Frau an der Spitze ist. Also m├Âchte sie sich bis dahin au├čerhalb ihrer Organisation eine gute Bekanntheit f├╝r ihre Expertise MIT ihrer Pers├Ânlichkeit erarbeiten. Nur f├╝r alle F├Ąlle – sie w├╝rde gerne bleiben, Wertsch├Ątzung vorausgesetzt.

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Sichtbar werden und klare Position im Konzern beziehen

„Dein Team gewinnt Preise und macht einen hervorragenden Job, seit Du da bist. Aber was machst DU den ganzen Tag?“ Das war eines der Dinge, mit denen sich ein Kunde von mir auseinandersetzen musste. Warum?

Er arbeitete in einem gro├čen, internationalen Konzern und hatte die Gesamtverantwortung f├╝r eine gro├če Abteilung des Hauses mit einer F├╝hrungsspanne von ca. 150 Mitarbeiter:innen. Au├čerdem war er im Vergleich seiner Kollegen auf seiner Ebene relativ jung – Ende 30.

W├Ąhrend die meisten anderen F├╝hrungskr├Ąfte im Konzern frei nach dem Motto „Folgt mir, ich gehe voran!“ f├╝hrten, hatte sich mein Kunde das Motto von Alt-Bundestrainer Berti Vogts zu eigen gemacht: „Die Mannschaft ist der Star“. Er bef├Ąhigte, coachte, unterst├╝tzte, f├Ârderte und forderte – mit sichtbarem Erfolg. Doch er selbst blieb unter den reinrassigen Alpham├Ąnnchen beinahe unsichtbar.

Also erarbeiteten wir seine Marke, mit der er weiter arbeitete und positionierte sich medial innerhalb und au├čerhalb des Konzerns als DER Experte seines Faches. Das Ganze untermauerte er mit gro├čen Fach-Events, deren Veranstalter, Moderator und Gastgeber er war. Auch diese Events schlugen in der Fachwelt gro├če Wellen und untermauerten die F├╝hrungsrolle des Konzerns in der Branche, was auf meinen Kunden abstrahlte. Ein paar Monate sp├Ąter wussten alle Bescheid, was er warum und mit welcher Intension gemacht hat.

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Sprung aus der Direktoren-Ebene an die Spitze.

Chef-Chef werden – das ist oft der letzte Karriereschritt meiner Kunden:innen. Nun stellen die Damen und Herren auf dieser Ebene fest, dass eine gute mediale Sichtbarkeit innerhalb und au├čerhalb der Fachkreise von Vorteil ist. Oft sogar ist das kompetente und sympathische Bild nach au├čen entscheidend – denn ├╝ber Kompetenz und Netzwerke verf├╝gen viele.

Ganz konkret sagte mir eine Direktorin einer Fluglinie, sie br├Ąuchte einen Spindoktor f├╝r Personal Branding, um CEO zu werden. Das bekam sie sogar von ihrem CEO empfohlen.

Oder ein Bankdirektor, der mehrere Banken in S├╝ddeutschland leitet, m├Âchte Vorstand eines Bankhauses werden. Das ist ein klares Ziel, das er kommunikativ vorbereitet – unter anderem durch Personal Branding.

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Standortbestimmung – hier und jetzt um sich neu zu orientieren

Unternehmen, Stellenbeschreibungen, Verantwortungen, Lebenskonzepte ├Ąndern sich im Laufe der Zeit. Wir nehmen das als normale Entwicklung wahr und ver├Ąndern uns mit. Irgendwann bemerken wir, dass uns das Arbeiten schwerer f├Ąllt als zuvor. Die Begeisterung und der Enthusiasmus weicht der Erfahrung und Routine. Die Komfortzone ist erweitert und die Herausforderungen gleichen sich auf hohem Niveau. Ist es das, was wir k├╝nftig weiter machen wollen?

Das ist er Punkt, an dem bei mir das Telefon klingelt. Wir sprechen ├╝ber eine Haltung, eine Positionierung und auch dar├╝ber, ob der Job noch das Gelbe vom Ei ist. Ein Schl├╝ssel zur L├Âsung ist die Besinnung auf die eigene Pers├Ânlichkeit – also Personal Branding ohne Vermarktung. Als Reflexion f├╝r sich selbst – sp├Ątere kommunikative Verwertung des Ergebnisses nicht ausgeschlossen.

So sprach ich mit einer Top-F├╝hrungskraft eines gro├čen, internationalen Mittelst├Ąndlers aus ├ľsterreich. Seit ├╝ber einem Jahrzehnt auf Direktorenebene f├╝rs Unternehmen t├Ątig – und sich bereits f├╝r den R├╝ckzug aus dem Unternehmen entschieden.

Wir arbeiten also an der Pers├Ânlichkeit, an der Marke, quasi an der Basis um festzustellen, wo im Moment der Standort ist und ab wo wieder aufgebaut werden kann. Denn das ist das Ziel – das n├Ąchste Level, das nicht unbedingt die n├Ąchst h├Âhere, besser dotierte Stellung sein soll, sondern wieder mehr Spa├č und Erf├╝llung im Beruf finden.

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Jobverlust

„Oben ist die Luft d├╝nner“, sagt man. Das stimmt, hire & fire findet auf den Chefetagen unter Umst├Ąnden schnell statt. Die m├Âglichen Gr├╝nde daf├╝r sind ├Ąu├čerst vielf├Ąltig. Das Spektrum geht von unterschiedlichen Auffassungen der F├╝hrung ├╝ber verschiedenes Verst├Ąndnis der Gesch├Ąftspolitik bis hin zu wirtschaftlichen Erfordernissen, wie wir es k├╝nftig auch vermehrt durch die Pandemie zu erwarten haben.

So durfte ich mit einem CEO eines gro├čen Handelsunternehmens arbeiten, der seinen Hut nehmen musste. Das Sch├Âne daran – ein (gutes) Abfindungspaket, Outplacement-Beratung, monatelange Freistellung etc. Die Damen und Herren fallen zun├Ąchst weich, doch dann wird┬┤s eng. Positionen, die f├╝r sie interessant sind, sind mehr als rar. Da braucht es eine klare Positionierung und die Kenntnis seiner eigenen Skills – und zwar die harten und weichen Faktoren. Das Ganze idelaerweise mit Netzwerk und medialer Sichtbarkeit. Deshalb fand er den Weg zu mir.

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Was treibt Sie herum?

Hand aufs Herz – wo f├╝hlen Sie sich derzeit angesprochen? Sicher gibt es noch ein paar andere Gr├╝nde, um als C-Level mit Personal Branding zu beginnen. Mein Tipp an Sie: Denken Sie dar├╝ber nach, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind, was Ihnen wichtig ist (Werte), was Sie schon immer gerne tun wollten, welche T├Ątigkeit Ihnen wirklich Spa├č macht und wie Sie die n├Ąchsten x Jahre Ihres Berufslebens verbringen wollen.

Falls Sie dazu eine Reflexion brauchen – gerne bei mir mit System. Wir konzentrieren Ihre schillernde Pers├Ânlichkeit in einer einfach beschreibbaren Marke. Damit k├Ânnen sie selbst gut umgehen: als Standortbestimmung und f├╝r die Vermarktung.

Melden Sie sich gerne bei mir.

 

Fotos: unsplash.com




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