Warum Mitte 50 nicht der Anfang vom Ende des Berufslebens ist

23. Juni 2020

Ich bin 56 Jahre und agiler, schneller, mutiger und effizienter unterwegs als je zuvor. Vor 9 Jahren habe ich mich selbständig gemacht und mir eine eigene Methodik erarbeitet, Persönlichkeiten als Marke zu definieren und zu vermarkten. Damit verhelfe ich Führungskräften und Selbständigen zu mehr Sichtbarkeit und klarer Abgrenzung zum Wettbewerb. Nun habe ich mit spannnden Persönlichkeiten zu tun, die meist in verantwortlichen Positionen arbeiten und verstanden haben, dass es in ihrer Verantwortung liegt, ihr Bild nach außen zu gestalten. Manche sind sogar älter wie ich.

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Ältere sind genauso leistungsfähig wie Jüngere. Nur anders.

Landläufig wird gerne angenommen, viele Menschen zwischen Mitte 50 und Mitte 60 bereiten sich langsam auf ihren Ruhestand vor und lassen den Job auslaufen. Zwei Studien (von 2018) des Munich Center for the Economics of Aging (MEA) am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik sind im Ergebnis auf das Gegenteil gestoßen. Ältere sind weder weniger leistungsfähig, weniger fit noch weniger gesund als ihre jungen Kolleg/innen.

Manche unter meinem Semester denken auch gar nicht daran, mit 64 in Rente zu gehen. Sie haben Unternehmen aufgebaut oder eine erfolgreiche zweite Karriere als Selbständige gestartet und schöpfen aus konzentrierter Schaffenskraft, Erfahrung und der Lust am Gestalten.

Mehr kleine, weniger große Fehler, die richtig Geld kosten

Die beiden Studien, die über zwei Jahre hinweg betrieben wurden, wiesen kein sinken der Produktivität von älteren Berufstätigen aus. Bei der Fehlermessung zeigte sich, dass man im Alter vielleicht etwas schussliger oder vergesslicher wird – aber viele großen Fehler erkennt und vermeidet. Die passieren in der Tat mehr den Jüngeren als den Älteren.

Interessanterweise wurde festgestellt, dass der große Erfahrungsschatz den Rückgang der körperlichen und kognitiven Fähigkeiten ausgleicht (zumindest bis zum Alter von 65 Jahren). Vor allem bei komplexeren Aufgaben.

Ich selbst merke schon seit einigen Jahren, dass ich mich für gute Ergebnisse lange nicht mehr so anstrengen muss, wie früher. Ich habe vieles schon gemacht oder erlebt und daraus gelernt. Das hilft mir bei neuen Themen, die ich mir aneigne.

Wie wollen Sie die nächsten Jahre gestalten?

Wir werden alle länger leben als unsere Großeltern und vielleicht Eltern. Das längere Leben ermöglicht uns natürlich auch, länger erwerbstätig zu sein. Vielleicht wird das zwangsläufig so kommen, um die Rentenzahlungen zu sichern.

Stellen Sie sich also mal die Frage, ob Ihnen Ihr Beruf, so wie Sie ihn jetzt machen, so gut gefällt, dass Sie ihn gerne noch ein paar Jahre länger machen möchten. Oder anders gesagt ist es auch mit Mitte / Ende 50 lange nicht zu spät, dazuzulernen, etwas zu verändern oder vielleicht sogar nochmals komplett neu ins kalte Wasser zu springen.

Ich kenne Menschen, die das getan haben und kann Ihnen versichern, dass diese für sie ein gefühlter Jungbrunnen war. Frei nach dem Motto: Ab jetzt läuft´s so wie ich mir das wünsche.

Mit Personal Branding aus dem Vollen schöpfen

Personal Branding hilft Ihnen bei Ihrer Selbsterkenntnis, Ihrer Konzentration aufs Wesentliche und letzen Endes zu neuen Kontakten durch Ihre Kommunikation. Steigen Sie ein und sorgen Sie dafür, dass Sie sichtbarer werden:

Denken Sie mal darüber nach. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, dann helfe ich natürlich gerne.

 

Update am 30.06.2020

Ich habe diesen Artikel auch auf LinkedIn Pulse, dem LinkedIn-Blog, veröffentlicht. Erstaunlicherweise gibt es bis heute viel Zustimmung. Er wurde mehrmals geteilt und häufig kommentiert. Es meldeten sich hauptsächlich Leute im Alter Ü50 und haben kurz von sich geschrieben.

Viele haben sich selbständig gemacht und mit all der Erfahrung und dem Wissen ein eigenes Business aufgebaut. So gut wie jeder kennt die Situation auch im Angestelltenbereich. Interessante Kommentare! Hier der Link auf den Beitrag. Ich hoffe, LinkedIn wird ihn lange zeigen..

 

 

Verwendete Fotos:

Thanks to Razvan Chisu for sharing their work on Unsplash.
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