Welche Leistungen bekommt man von Agenturen, welche von Personal Brands?

27. Oktober 2016

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Das Schöne an meinem Lieblingsthema Personal Branding ist es, dass es noch wenige ausgewiesene Spezialisten gibt. Ich kenne kaum welche und könnte sie an einer Hand aufzählen. Aber natürlich gibt es viele Agenturen, die „Personal Branding“ irgendwo in ihrer langen Liste der angebotenen Leistungen stehen haben. Was bekommt man, wenn man Personal Branding bucht?

Wer Geld hat, kann sich seine Marke machen lassen?

So wie ich es beobachtet habe, organisieren die meisten Kollegen eine gute, professionelle Vermarktung einer Persönlichkeit. Sie entwickeln Logos, Geschäftsausstattungen, Webseiten und Blogs. Und natürlich achten sie darauf, dass möglichst viele Leistungen durch die Agentur erbracht werden. Frei nach dem Motto – gib mir Dein Bestes (Dein Geld) und ich mache eine Marke aus Dir. Schlüsselfertig. Du als Persönlichkeit musst nur die gewünschten Themen beisteuern oder ein klein wenig inhaltlichen Input geben.

Da die meisten Persönlichkeiten wenig Zeit für die eigene Vermarktung aufbringen wollen (ich schreibe absichtlich nicht „…aufbringen können“), klingt dieses Angebot verlockend. Ist aber aus meiner Sicht zu kurz gesprungen.

Personal Brands stellt die Marke in den Vordergrund

Ich habe mit Personal Brands einen anderen Ansatz, nämlich den der Marke. Denn nur wenn man eine gut beschreibbare Marke hat, kann man sie professionell vermarkten. Die Marke sichert die Kontinuität der Kommunikation, der Aussagen und des Designs. Denn eine Persönlichkeit braucht jeden Kontakt mit seiner Zielgruppe. Deshalb müssen die Aussagen und die Tonalität stimmen und sich inhaltlich penetrieren.

Gerade die Entwicklung der ganz individuellen Personenmarke ist bei Personal Brands das „Starter-Paket“, das auf alle Fälle gebucht werden muss. Offen gestanden tut man sich alleine schwer, seine Marke richtig zu erkennen und sie nach einem marketingwissenschaftlichen Standard, zu beschreiben. Ich jedenfalls bin noch auf keine gute Methodik gekommen, wie das ohne professionelle Hilfe funktionieren könnte – suche diese Möglichkeit aber.

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Selbstvermarktung wörtlich genommen

Ist einmal eine solche Marke, bestehend aus Markenkernwerten (Fremd-/Eigenbild), Einwortwert, Positionierung, Markenstory und Vision erarbeitet, kann die Persönlichkeit wieder die Regie übernehmen. Immer voraus gesetzt, sie ist dazu zeitlich und von den nötigen Kommunikationsfähigkeiten in der Lage.

Ich unterstütze diese Selbstvermarktung, gesteuert durch die persönliche Marke, sehr. Denn letzten Endes geht es darum – sich selbst in Szene setzen und die relevante Zielgruppe für die eigenen Leistungen zu begeistern. Das darf geübt werden und dabei helfe ich gerne. Also befähige ich meine Persönlichkeiten dazu, dies selbst zu leisten. Das ist aus meiner Sicht der wesentlich nachhaltigere Ansatz, seinen Markenaufbau zu forcieren als dies über eine Agentur zu organisieren.

Kollegen von mir wollen genau das: genug Geld, dann bekommt man Themen und Redaktion für die eigene Expertenseite, erhält Vortragsmanuskripte, bekommt die Präsentationen aufgehübscht und so weiter.

Dagegen ist dann nichts zu sagen, wenn das die Ausnahme ist. Wer zwar redet wie gedruckt, aber total verschachtelt schreibt (kommt interessanterweise häufig vor), darf sich gerne Hilfe holen. Aber das Grundmanuskript, die Argumentation dafür, das Know-how muss von der Persönlichkeit kommen.

Genau das unterstützt Personal Brands. Die Persönlichkeit bekommt eine professionelle Markenbeschreibung, erhält Unterstützung in der eigenen Selbstvermarktung und in Folge dessen Hilfe bei der Umsetzung. Oft begleite ich meine Persönlichkeiten nur noch durch regelmäßige Sparring-Gespräche, in denen wir Themen oder Projekte besprechen und neue Ziele festlegen. Genau so sollte das funktionieren – dann klappt´s auch mit der authentischen, eigenen Marke.




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