Reputationsaufbau durch Personal Branding

25. Mai 2018

„Warum ist Personal Branding sinnvoll?“ Das ist ein Evergreen der Fragen wenn es um den Reputationsaufbau geht, die ich während meiner Vorträge und Gespräche beantworten darf. Meistens beginne ich meine Antwort mit der Gegenfrage: „Wieviel Zeit haben Sie?“

Tatsächlich gibt es viele Gründe, die für ein professionelles Personal Branding sprechen. Viele davon waren schon Themen in meinen Artikel – einen greife ich nun heraus: den eigenen Reputationsaufbau, also die Erarbeitung eines guten Rufs.

Wer jetzt denkt – „brauche ich nicht“, der darf sich gerne mal ego-googlen: Einfach den eigenen Namen in Google eingeben und staunen, was diese Suchmaschine zu Tage fördert. Das funktioniert selbst mit meiner Mutter 😉

Jetzt wird´s schon etwas klarer, was ich mit Reputationsaufbau meine: Personal Brandig sorgt für eine gute Sichtbarkeit im Internet, das ja seit Jahren immer selbstsverständlicher und wichtiger wird. Entsprechend relevanter ist es natürlich auch, darin einen positiven Eindruck zu erzeugen.

Ihren Namen googlen machen übrigens auch andere. Sie können davon ausgehen, dass viele ihrer Kontakte immer mal wieder nach Ihnen suchen. Natürlich gilt das auch für Unternehmen, die Personal einstellen wollen. Oder für Kunden, Lieferanten, Stakeholder, Kollegen, Freunde….

Beispiel von mir auf Google – nur die erste Seite. Auf den folgenden findet man Gastbeiträge, weitere Vorträge, Facebook-Postings, Kommentare bei anderen Blogs u.v.m.

 

„Wichtiger als der tabellarische Lebenslauf“

Das ist ein Zitat eines Personalers eines großen Untenehmens. In einen selbst geschriebenen Lebenslauf kann man alles mögliche eintragen, das nicht unmittelbar als Übertreibung oder gar als Unwahrheit entlarft werden kann. Sind jedoch verschiedene Beschäftigungsverhältnisse, Vorträge, Artikel und weiteres online sichtbar, so untermauern diese den selbst formulierten Lebenslauf und geben Auskunft über das berufliche (und private) Engagement der Person.

 

Das Internet vergisst nichts

Eine alte und wahre Weisheit. Mit enormen Aufwand mag es sogar gelingen, die ein oder andere Information aus dem Web zu entfernen, doch sicher wäre ich da keineswegs.

Durch Personal Branding kann jeder dafür sorgen, dass relevante, gute und der eigenen Reputation zuträgliche Informationen auf den ersten Seiten der Suchmaschinen zu finden sind. Auch das ist aufwendig, aber sehr sinnvoll. Denn so rücken die guten Informationen vor die weniger schmeichelhaften, sofern es solche gibt.

 

Funktioniert das auch ohne Internet?

Die Antwort ist ein klares Jein. Auch wenn Sie selbst niemals einen Artikel, einen Kommentar oder ein Video online stellen, gibt es Sie sehr wahrscheinlich im Internet. Wer beispielsweise häufig auf Veranstaltungen unterwegs ist, oft als Speaker auftritt, viele eigene Veranstaltungen macht oder weitere Aktivitäten fernab des Internets wählt, über den schreiben zwangsläufig andere. Und schon sind Sie wieder im Web zu finden.

 

Selbst regelmäßig aktiv werden

Die Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, sind wirklich vielfältig und die meisten davon kosten kein Geld. Jeder kann für sich den Kommunikationskanal wählen, der für ihn sinnvoll ist und Spaß macht. Für mich ist das hauptsächlich das geschriebene Wort oder Workshops/Vorträge. Andere Persönlichkeiten aus meinem Kundenkreis schreiben Bücher, machen Videos oder Podcasts, diskutieren auf Symposien, machen eigene Veranstaltungen etc.

Achtung vor viel Ehrgeiz zu Beginn des Markenaufbaus. Denn wir brauchen immer wieder neue Informationen über unsere Themen und/oder über uns, die wir kommunizieren wollen. Hören wir auf damit, sinkt unsere Sichtbarkeit im Internet. Irgendwann verlieren unsere Themen die Relevanz und werden nicht mehr mit unserem Namen verknüpft.

Es heißt also – am Ball bleiben. Deshalb ist es ratsam, sich auf Medien zu stürzen, die einem ganz persönlich liegen (sofern sie unserem Kundenkreis erreichen) und regelmäßig aktiv werden. Dabei ist es nicht entscheidend, ob das täglich oder wöchentlich geschieht – hauptsache regelmäßig. Diesen Blog beispielsweise bediene ich meist nur monatlich. Das genügt, so lange ich kein Hardselling möchte.

 

Wozu brauche ich die Personenmarke?

Die Erarbeitung einer Personal Brand hilft Ihnen, Ihre eigenen Markenkernwerte, Ihre Positionierung und dergleichen mehr zu erkennen und in der Kommunikation geziehlt einzusetzen. So sind Sie im Web nicht nur vorhanden, sondern Ihre Aussagen, Aktivitäten, Bilderwelten etc. passen zu Ihnen und Ihrer Spezialisierung. Damit liegt Ihre Selbstvermarktung stets „auf Ihrer Marke“ und bietet Ihnen den größtmöglichen kommunikativen Nutzen.

Genau dabei unterstütze ich Sie gerne.

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