Ein Politiker müsste eigentlich die idealtypische Personenmarke sein. Eigentlich.

12. November 2015

Beliebte BuzzWords von Politikern sind Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit, Volksnähe, dicht am Menschen und weiteres. Davon ist zumindest in der Kommunikation kaum etwas zu spüren. Ich habe mir in den letzten Tagen einmal angesehen, wie sich die Damen und Herren ihren Wählern und dem Volk online präsentieren. Gefühlt 95% der persönlichen Webseiten erreichen das Volk nicht (These!), denn sie sind eben genau das nicht: offen, ehrlich, volksnah oder dicht am Menschen.

Dabei sollten gerade Politiker eine echte Personal Brand, also eine Personenmarke sein. Denn kaum jemand muss mehr als Person überzeugen, als diese Berufsgruppe. Klar, durch das Parteiprogramm ebenso …

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis herum höre, dann gibt es kaum jemand, der die Linken mag, aber alle mögen Gregor Gysi. Oder nicht allen gefällt die SPD, aber Helmut Schmidt (RIP) wird verehrt. Diese Beispiele könnte man mit vielen Namen fortführen.

Helmut-Schmidt-personal-brands

Natürlich sind das schillernde Persönlichkeiten, die sich durch jahrelange Arbeit auf höchster Ebene einen Namen gemacht haben. Das funktioniert aber auch anders. Beispielsweise durch eine gute Personal Branding Beratung.

Denn ich bin sicher, kaum ein Politiker kennt seine Markenkernwerte und haben damit eine „neutrale“ Sicht auf sich selbst. Ist die (Politiker-) Marke einmal heraus gearbeitet, dann lässt sich die gesamte Kommunikation daran ausrichten. Schon wirkt man autentischer, offener und ehrlicher. Persönlich und medial.

Alle haben mittlerweile eigene Webseiten und manche sind auch kräftig in den sozialen Netzwerken unterwegs. Jedoch weicht das eine vom anderen ab. Die Website ist häufig eine (mehr oder weniger) 08/15 Partei-Seite mit viel Parteien-Blablabla (Entschuldigung!), das sich die normal interessierten Bürger nicht durchlesen werden. Es gibt häufig nur das Foto und den Lebenslauf als persönliche Note auf der Seite. Dabei wäre es doch so einfach, mehr daraus zu machen. Auch ohne seine Seele zu verkaufen.

Es wäre schön, wenn ich mit einigen Politikern darüber ins Gespräch käme. Teilweise hatte ich schon das Vergnügen und stellte fest – es gibt echten Bedarf. In diesem Sinne melden Sie sich … würde mich freuen!

Beitragsbild: CC-BY 2.0 via Flickr




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