Das perfekte Profilbild

9. Juli 2018

„Oh … ich dachte, er ist viel jünger.“ Das haben Sie sicher schon einmal gedacht, als Sie sich mit einem neuen Kontakt getroffen haben, den Sie sich zuvor auf einer Social Media Plattform (XING, LinkedIn etc.) angesehen haben.

Woran das liegt? Natürlich am Profilbild, das dort eingestellt ist und vermutlich schon vor einigen Jahren schon nicht mehr ganz aktuell war. Da genügt schon eine neue Brille und schon sieht das komplett anders aus.

Es ist also genauso wichtig, das Profilbild aktuell zu halten wie Ihr tägliches, äußeres Erscheinungsbild. Denn oft vermittelt das Profilbild den wichtigen, ersten Eindruck . Hier acht Tipps für Ihr perfektes Konterfei.

 

Profilbild Facebook vs. LinkedIn

Selbstverständlich unterscheiden sich in der Regel die Profilbilder nach der Art der Anwendung. Das klingt banal, doch wie häufig sehenwir dieselben Bilder auf überwiegend privaten und Business-Plattformen? Meist unterscheiden sich die Tätigkeiten, der Look und die Menschen stark voneinander, wenn wir den privaten uns unseren geschäftlichen Lebensbereich betrachten. Deshalb brauchen wir immer den Situationen angepasste, aktuelle Bilder.

(Links Facebook, rechts LinkedIn: Unterscheiden sich bei mir nur im leicht sichtbaren Kleidungsstück (Pulli vs. Hemdkragen).

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Seriös oder nett gucken?

Diese Diskussion führe ich häufiger. Lächeln oder ernst schauen? Viele vertreten im Business den Standpunkt, eine ernste Mine vermittelt Seriösität und Ernsthaftigkeit. Mag sein. Doch ein Lächeln wirkt Wunder. Nicht nur in der realen Begegnung, sondern auch auf einem Bild. Denn in welcher Situation werden Profilbilder betrachtet? Oft beim Erstkontakt, also vor dem ersten realen Treffen. Wer auf dem Bild sympathisch wirkt, gewinnt beim Betrachter. Das hilft beim ersten Treffen und auch danach.

Welches Outfit?

Denken Sie an Ihr geschäftliches Umfeld und stellen Sie sich vor, was Ihre Geschäftspartner tragen und wie Sie dort üblicherweise unterwegs sind. Das ist Ihre Kleiderordung. Jetzt dürfen Sie noch entscheiden, ob Sie innerhalb dieses Dress Codes korrekt gekleidet sein wollen (z.B. Hemd, Sakko, Krawatte) oder ob es mehr Ihrer Persönlichkeit entspricht, etwas lockerer aufzutreten. Maßstab ist auch hier, wie Sie üblicherweise in Ihrer Business-Welt gekleidet sind.

Hintergrund

Ich persönlich lege Wert auf den Hintergrund eines Fotos, auch wenn kaum etwas davon zu sehen ist. Wählen Sie einen Hintergrund, der zu Ihnen passt – nur bitte keine Hohlkehle (die im Hintergrund einen grauen oder farbigen Verlauf bildet). Denn das sieht aus wie ein Schulfoto.

Der Hintergrund sollte übrigens unscharf sein und etwas verschwimmen. So setzt sich Ihr scharfes Portrait gut vom unscharfen Hintergrund ab.

Farbig oder schwarz/weiß?

Das ist natürlich Geschmacksache. Mir gefallen schwarz/weiß Bilder sehr gut. Nur wirken s/w-Bilder als Profilfotos auf mich eher cool als sympathisch, eher vintage als modern und eher diszanziert als nahbar. Hier möchte ich mir aber keinen Tipp erlauben, da das wirklich auf die Persönlichkeit ankommt.

Geheimtipp für die Haltung

Die meisten Fotos werden frontal gemacht. Also das Gesicht, Brust und Beine frontal zur Kamera. Das funktioniert auf alle Fälle, dynamischer ist aber folgende Haltung: Den Körper schräg zur Kamera stellen, so dass man den Kopf zur Schulter drehen muss, um in die Kamera zu blicken. Dann beugen Sie sich ein wenig vor in Richtung Kamera (also das „Kamerabein“ belasten. Das ist die ideale Haltung für Portraits. Focussiert man nun das Konterfei, so wirkt das Bild sehr dynamisch. Ein Beispiel dieser Haltung sehen Sie an der jungen Dame im Tipp darunter.

Der Ausschnitt macht das Bild

Gute Profilbilder müssen auch im Mini-Format die Person gut erkennen lassen. Denken Sie an die gängigen sozialen Plattformen – dort haben wir meinst neben unseren Posts ein Mini-Bild unseres Profilbildes. Deshalb ist ein Ausschnitt, der Kopf, Hals und den Ansatz Ihrer Schulter zeigt, empfehlenswert.

Alle Profilfotos im Auge behalten

Hier geht´s um Business, deshalb habe ich oben darauf hingewiesen, dass wir für unser geschäftliches Umfeld andere Fotos brauchen als fürs private. Allerdings gelten im Grunde ähnliche Regeln auch für die privaten Profilfotos (z.B. für Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp etc.). Denn häufig scannen die Menschen andere, wenn Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen wollen. Google unterscheidet zunächst nicht, wo ein Foto abgespeichert ist, wenn man sich auf Bildersuche begibt. Ich zum Beispiel suche meine Kontakte gerne auf allen Plattformen inkl. google.de, bevor ich sie im richtigen Leben treffe. Idealerweise sollten die Bilder alle von ähnlicher Qualität sein.

Übrigens, man kann seine Profilbilder auch selbst machen, wenn man ein Auge und Händchen dafür hat. Meine habe ich alle selbst fotografiert: Per Stativ und Fernauslöser.

 

 

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